Kaffeepflanze im Kaffee-Lexikon

Die Kaffeepflanze ist heimisch in tropischen Breitengraden. Hierzulande hegen und pflegen auch Hobbygärtner diese Pflanze. Natürlich nur im Blumentopf oder Pflanzkübel. In Süd- und Mittelamerika sowie in einigen afrikanischen Ländern kann der Kaffeebaum eine stattliche Höhe von 15 m erreichen. Ein typisches Beispiel dafür ist derCoffea-Arabica. Jedoch in den Kaffeeplantagen werden die Pflanzen durch ständigen Rückschnitt auf eine Strauchgröße von ca. 2-3 m gehalten.

Die lederartigen Blätter sind auf der Oberseite dunkelgrün. Dagegen weißt die Unterseite des Blattes eine hellgrüne Färbung auf. Kaffeepflanzen sind auf ausreichend feuchte Böden angewiesen. Jedoch schadet der Pflanze Frost genau so wie Temperaturen über 30° C. Große Temperaturschwankungen schaden jedoch der Kaffeepflanze. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist jedoch ideal. Nach 3-4 Jahren, je nach Sorte, trägt der Kaffeestrauch das erste mal Blüten. Danach kann es bis zu 10 Monaten dauern, ehe sich aus der bestäubten Blüte eine Frucht entwickelt. Die Blüte ist fünfgliedrig und strahlend weiß. Aus der befruchteten Blüte entwickelt sich eine elliptische und kirschähnliche Steinfrucht. Diese Früchte reifen in verschiedenen Farbstufungen heran. Unreife Früchte sind grün und verfärben sich über gelb zu rot bzw. rotviolett. Überreife Kaffeekirschen werden schwarz. Eine Besonderheit der Pflanze ist, das sie neben Blüten auch gleichzeitig Kaffeekirschen in verschiedenen Reifegraden trägt. Somit ist in verschiedenen Gebieten in einem Jahr neben der Haupternte auch noch eine Nebenernte möglich.

In der Kaffeekirsche befinden sich in der Regel 2 Samenkerne. Das sind die uns bekannten und grünen Kaffeebohnen. Diese werden nach Trocknung an die Kaffeeröstereien in die ganze Welt versand.


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