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Blümchenkaffee im Kaffee-Lexikon

Wenn auch Sie einmal mit dem Begriff konfrontiert wurden, dass Sie ihren Gästen einen wahren Blümchenkaffee serviert haben, dann sollten Sie beim nächsten mal beherzter in die Kaffeedose greifen und ruhig etwas mehr Kaffeemehl verwenden. Denn ein Blümchenkaffee ist ein Kaffee, welcher eindeutig zu dünn aufgebrüht wurde. Diese umgangssprachliche Bezeichnung rührt aus der Zeit, in dem Kaffee noch als ein besonderer Rohstoff galt und entsprechend preislich hoch dotiert war. Um dann möglichst lange etwas von diesem wertvollen Gut zu besitzen, brühte man diesen sehr sparsam auf und servierte ihn aber in dem damals hoch angesehen teuren Porzellan, welches am Tassenboden ein Blümchenmuster besaß. Durch die schwarze dünne Brühe konnte man dieses dann sehen und es verdeutlichte das Ungleichgewicht, zwischen Sparsamkeit und Reichtum. Natürlich besteht dieses Verhältnis aufgrund der erschwingbaren Preise von Kaffee heute nicht mehr, und es ist gegenwärtig wohl eher auf mangelnde Kenntnisse zurück zu führen, wenn man einen Blümchenkaffee serviert. Aber diese Bezeichnung hat sich ebenso wie die umgangssprachliche Blärre oder Blärpe genauso gehalten wie auch die der seichten Brühe.

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