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Kaffeehaus im Kaffee-Lexikon

Die Entwicklung der Kaffeehäuser begann Anfang des 16. Jahrhundert in Mekka. Es wurde unter den Namen „Kaveh Kanes“ errichtet. Sie sollten anfangs für fromme Zwecke sein, was sich aber rasant ändert tat. Die Kaffeehäuser wurden Orte der Begegnungen für Unterhaltungen, spielen und geselliges beisammen sein. In Mekka war das „Kaveh Kanes“ der Treffpunkt für die Männer. Es entstanden weitere Kaffeehäuser in Medina, Kairo und Aden. Nach dem Siegeszug in Ägyptens erreichte 1517 der Kaffee Konstantinopel (heutigen Istanbul). Da entstand das erste Kaffeehaus im Jahre 1554, gegründet wurde es von 2 Kaufleuten. Mit den Jahren wurden immer mehr Kaffeehäuser da errichtet und jeder wollte besser sein, deshalb wurden diese immer eleganter eingerichtet. Auch in Europa erhält das Brauchtum der Kaffeehäuser Einzug. Auf dem Markusplatz in Venedig im Jahre 1645, weiter ging es 1650 in Oxford. London zog 1652 nach mit dem Kaffeehaus „Virginia Coffee-House“. Es folgten 1659 in Marseille, Amsterdam und Den Haag 1663 und 1672 in Paris. Auf deutschen Boden entstand in Bremen 1673 das erste Kaffeehaus und keine 4 Jahre später ging es in Hamburg weiter.

Diese rasche Entwicklung und der Drang nach immer Kaffeehäuser änderte auch den Stellenwert. Sie wurden immer mehr zum öffentlichen Bereich und war nicht mehr nur ein Treffpunkt für Männer.

Das älteste noch heute bestehende Kaffeehaus Europas steht in Leipzig sein Name ist „ Zum Arabischen Coffee Baum“ und ist aus dem Jahre 1720. Der gesellschaftliche Stellwert und Bedeutung ist in den heutigen deutschen Kaffeehäusern nicht mehr wiederzufinden.

Heute sagt man zu dem Kaffeehaus auch Cafe, Cafeteria, Kaffeestube oder Teestube.

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