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Wirtschaft im Kaffee-Lexikon

Der Kaffee ist nach dem Erdöl das zweitwichtigste Export – und Handelsgut . Nimmt somit eine große wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedeutung ein. Für viele Erzeugerländer ist es die wichtigste Steuereinnahmequelle. Große wirtschaftliche soziale, aber auch politische Auswirkung hat der Handel mit Kaffee, auf alle beteiligten Länder. Besonders für die Länder der dritten Welt, da sie von dem Verkauf leben. In den letzten Jahren sind die Kaffeepreise auf dem Weltmarkt gesunken.

Das wenigste Geld, was wir als Endverbraucher zahlen, bleibt im Anbauland selber. Der Kaffeepreis wird so festgelegt 44.9 Prozent für Zoll-, Fracht – und Steuerkosten, 23,7 Prozent für den Einzelhandel, 8,5 Prozent für die Plantagenbesitzer, 17,9 Prozent für die Händler und nur 5,1 Prozent für den Lohn der Arbeiter. Viele Länder (76 Anbauländer) leben vom Verkauf des Kaffee und die immer mehr sinkende Kaffeepreise, decken somit fast nicht mehr den Bedarf der Erzeugungskosten ab. Zum Leidwesen der Kleinbauern und Arbeiter. In Burundi (ein Staat in Ostafrika) sind 90 Prozent Kaffeeanteil des Export –und Handelsgut.

In New York wird seit 1882 an der Börse über Kaffeepreise gehandelt und seit 1954 auch in London an der zweitgrößten Kaffeebörse. Es wird da oft auch schon über Preise gehandelt von nichtproduzierten Kaffee. Dabei werden äußere Faktoren (Klima, Wirtschaftskrisen, politische Unruhen...) die die Produktion beeinträchtigen könnten.

Die Kaffeebäume Coffea arabica und Coffea robusta decken allein schon 99 Prozent des Weltmarkt ab. Und dies obwohl es 80 verschiedene Kaffeebaumarten geben tut.

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